Gold-Cup-Sieg für ROWE RACING bei der Hitzeschlacht von Spa
Hitze, Druck, dichter Verkehr, Nacht und Rückschläge: Die diesjährigen 24 Stunden von Spa verlangten Mensch und Material alles ab.
Für ROWE RACING wurde der größte GT3‑Klassiker der Welt zu einem echten Härtetest – mit einem überzeugenden Ergebnis: Gold‑Cup‑Sieg für die #998 und zwei BMW M4 GT3 EVO im Ziel.
Perfekt eingespieltes Team
Ugo de Wilde, Tim Tramnitz und Jens Klingmann zeigten in der #998 eine beeindruckend souveräne Leistung. Von Beginn an agierte das Trio konzentriert, fand schnell einen stabilen Rhythmus und vermied unnötige Risiken. Unter extremen Temperaturen arbeitete das Team präzise und ruhig – mit konstant starken Stints, klaren strategischen Entscheidungen und einer fehlerfreien Boxenarbeit.
Der Lohn war ein klarer und verdienter Sieg im Gold Cup mit großem Vorsprung. Für ROWE RACING unterstreicht dieses Ergebnis die Leistungsfähigkeit eines perfekt eingespielten Teams in einem Rennen, das keine Fehler verzeiht.
Extrembedingungen getrotzt
Auch technisch stellte Spa höchste Anforderungen. Die extremen Temperaturen belasteten alle zentralen Fahrzeugkomponenten – von Motor und Antriebsstrang über Bremsen bis hin zum Fahrwerk. Dass beide BMW M4 GT3 EVO ohne technischen Ausfall ins Ziel kamen, ist ein starkes Zeichen für die Standfestigkeit des Gesamtpakets aus BMW M Motorsport, ROWE RACING und den eingesetzten Betriebsstoffen.
Die #98 mit Augusto Farfus, Jake Dennis und Raffaele Marciello zeigte im Pro Cup ebenfalls eine starke Vorstellung. Zwei Reifenschäden verhinderten ein mögliches Topresultat, dennoch blieb das Team fokussiert und brachte das Fahrzeug sicher ins Ziel. Der professionelle Umgang mit Rückschlägen unterstreicht die Stabilität des Teams unter Extrembedingungen.
Mentoring-Programm zahlt sich aus
Über das Ergebnis hinaus hatte der Erfolg der #998 zusätzliche Bedeutung: Er bestätigt die Wirksamkeit des gemeinsamen Mentoring‑Programms von BMW M Motorsport und ROWE RACING. Mit Jens Klingmann als erfahrenem Fahrer sowie Ugo de Wilde und Tim Tramnitz als Nachwuchstalenten verbindet das Programm gezielte Entwicklung mit messbarer Performance – sichtbar im Gold‑Cup‑Sieg von Spa.